WG Riburg, Basel
2016 – 2021
Projektentwicklung, Städtebau, Strategie Genossenschaft
Wohngenossenschaft Riburg
Barbara Bühler


Wie kann eine Wohnbaugenossenschaft langfristig ihren Liegenschaftsbestand gezielt erweitern durch Wohnraum für ältere Personen und Familien und den Aussenraum wieder zum Begegnungsort machen?
Diese Frage stellten wir uns, als wir 2016 zu einem Wettbewerb für einen Ersatzneubau eingeladen wurden. Um neben der Perspektive auf den Einzelbau eine langfristige Perspektive anzubieten lieferten wir eine ganzheitliche Entwicklungsstrategie, die sich gegenüber dem langen Zeithorizont und den sich vermutlich verändernden – externen wie genossenschaftsinternen – Einflussfaktoren als widerstandsfähig erweist.
Deren Bestandteile sind:
Ein langfristig ausgerichteter Masterplan, der stadträumliche Potentiale identifiziert und aktiviert. Fix in der stadträumlichen Gliederung, flexibel in der inneren Bespielung.



Ein modularer Gebäudeentwurf, dessen Bausteine innerhalb der Gesamtstruktur platziert werden können und deren systematischer Aufbau unterschiedlichste Wohnungstypologien erlaubt. So bleibt innerhalb eines Prinzips die Möglichkeit erhalten, auf sich verändernde Wohnbedürfnisse zu reagieren.
Steuerungswerkzeuge zuhanden des Vorstandes, mit deren Hilfe das Gesamtvorhaben überschaut und einzelne Realisierungsschritte simuliert, diskutiert und geplant werden können und anhand derer zu jedem Realisierungszeitpunkt auch Bilanz über Flächen und Wohnungsanzahl gezogen werden kann. Des Weiteren können damit auch Ver- und Entmietungsszenarien sowie Finanzierung und Wirtschaftlichkeit gesteuert werden.

Vielfältige, kombinierbare Grundrisstypologien




